Albert-Schweitzer-Schule-Hannover

Grundschule-Ganztagsschule-Jugendhilfe

Wettbewerbe und Auszeichnungen

29.10.2002

Baumpatenschaft
für einen Baum vor dem Schulgebäude Urkunde von Herrn Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg.

Schuljahr 2003/2004

1. Platz im Kunstwettbewerb, dotiert mit 2.500 Euro Ausgeschrieben von der "Viktoria-Luisen-Stiftung e.V.".

18.03.2005

4. Preis im Europäischen Wettbewerb zu Integration und Interkultureller Bildung "Engagement macht Schule", dotiert mit 500 Euro. Verliehen in Berlin vom Bundesinnenminister Herrn Otto Schily.
Die Albert-Schweitzer-Schule erhielt den vierten Preis für ihre Anstrengungen zur Integration von Einwandererkindern. Der Preis wurde vom Bundesinnenministerium und Europäischer Kommission vergeben, für den sich über 300 Schulen aus ganz Europa beworben hatten.

12.06.2005

"Alt und Jung - Aktiv miteinander"
Urkunde für das Theaterprojekt "Alt und Jung".
Verliehen von Frau von der Leyen, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit.

06.07.2005

Urkunde für das Theaterprojekt "Alt und Jung"

von der Stiftung Himmelsthür, einer Stiftung des Vereins "Freunde der Diakonischen Werke Himmelsthür e.V.", für die Verdienste um das besondere Engagement für Menschen mit Behinderung.
Überreicht durch den Niedersächsischen Minister für Finanzen Herrn H. Möllring.

29.11.2006

Radioprojekt "Albert geht mit Flora"

Freimaurer-Preis für Toleranz und Menschenwürde von der Stiftung "Zum Schwarzen Bär",
dotiert mit 1.000 Euro.

06.02.2008

Urkunde "Stoff für den Unterricht",
ein Angebot zum Globalen Lernen
Verliehen durch "Dritte Welt Forum in Hannover e.V.".

20.05.2008

3. Platz im Wettbewerb "Fair bringt mehr"
für das Gewaltpräventions-Projekt "Buttonverleihung",
dotiert mit 200 Euro. Ausgeschrieben von der Hannoversche Volksbank.


Urkunde "Wir setzen Zeichen" von der Initiative 2000 Plus Niedersachsen
für das Benutzen von Schulmaterial aus Recyclingpapier.


18.11.2008

Union Europäisch Türkischer Demokraten Niedersachsen verleiht den
1. UETD Integrationspreis Niedersachsen 2008


1. Preis
Projekt: Deutsch/Türkische bilinguale Klassen
Albert-Schweitzer-Schule
Hannover-Linden




















Den ersten Preis in Höhe von 2.500 Euro erhält die Albert-Schweitzer-Schule in Hannover-Linden. Sie ist eine 3- bis 4-zügige Grundschule mit Ganztagsangebot. Hier lernen rund 300 Schülerinnen und Schüler aus 13 Nationen mit 25 Lehrkräften.
Es gibt bilinguale Klassen für die Sprachen Deutsch und Türkisch. Ziel ist es, den deutschen Kindern Türkischkenntnisse zu vermitteln, aber auch Kenntnisse über die türkische Kultur, Religion und Lebensweise. Andererseits: Die Kinder und Eltern mit türkischem Migrationshintergrund sollten erfahren, dass ihre Sprache und Kultur in der Schule geschätzt werden, betont Beatrix Albrecht, Rektorin der Albert-Schweitzer-Schule. Für die engagierte Pädagogin bedeutet Integration:

Gemeinsam Verantwortung für die gesellschaftliche
Entwicklung zu übernehmen und sich in
seinem Anderssein zu achten und zu respektieren


2009
Gewinner des Kleingartenwettbewerb „Bunte Gärten“

für das Gemeinschaftsprojekt des Elternvereins der Albert-Schweitzer-Schule
Besonderes Engagement zeichnet den 437 Quadratmeter großen Garten aus, weshalb das nachahmenswerte Gemeinschaftsprojekt einen ersten Preis in Höhe von 300 € und den Sonderpreis in Höhe von 100 € erhielt.   Kleingartenwettbewerb


11.05.2009
Unsere Schule hat 2009 an dem Wettbewerb "Zeigt her eure Schule" teilgenommen. Zur Preisverleihung wurden wir nach Berlin eingeladen.


Wettbewerbsbeschreibung

Der Ganztagsschulwettbewerb im Schuljahr 2009 stand unter dem Thema „Zeigt her eure Schule – Qualität im Alltag."
Gute Ganztagsschulen erkennt man daran, dass sich dort große und kleinere Men-schen nicht mit dem Stand der Dinge zufrieden geben, sondern danach schauen, in welchen Feldern sie noch besser werden können. In der gemeinsamen Arbeit an der Schule analysieren sie daher die aktuelle Situation, ermitteln Veränderungsbedarfe, entwerfen Lösungsmöglichkeiten, die sie in die Tat umsetzen und schauen sich zum Schluss an, ob die Dinge auch in der gewünschten Weise gelungen sind oder wo der Schuh weiter drückt. Darüber, wie Schulen herausfinden, was für sie eine gute Ganz-tagsschule ist und welche Schritte sie gehen, um Verbesserungen durchzuführen, wüssten wir gern mehr. Leitende Fragen dabei sind: Wer bringt Ihre Ganztagsschule in welchen Bereichen voran, mit welchen Zielen und Methoden? Wie gelingt es Ihnen, aus Ihrer Schule eine bessere zu machen?
Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) suchten wieder gelungene Praxisbeispiele, die Anre-gung geben, anderen Schulen Mut machen und zeigen, dass es in Deutschland gute Ganztagsschulen gibt.

Preisverleihung und Beschreibung unserer Schule


Hannover (Niedersachsen)




Die Schule
Die Albert-Schweitzer-Schule ist eine Grundschule mit Ganztagsangebot. Zurzeit lernen hier 300 Schülerinnen und Schüler aus 13 Nationen mit 25 Lehrkräften. Die Schule liegt in einem „sozialen Brennpunkt“ Hannovers. 70 Prozent der Kinder haben einen Migrationshintergrund, viele kommen aus sozial benachteiligten Familien. Seit 2004 ist die Schule offene Ganztagsschule, anfangs ohne Lehrerstunden und Res-sourcen an drei Tagen in der Woche. Das entsprach weder den pädagogischen Vor-stellungen noch den Bedürfnissen der Kinder und Eltern. Heute bietet die Albert-Schweitzer-Schule ein verlässliches Ganztagsangebot mit Ferienbetreuung, das täg-lich zwischen 7.00-17.00 Uhr stattfindet. Das Fernziel der Beteiligten ist die gebun-dene Ganztagsschule, „denn dann können wir die Tage noch besser und kindgerech-ter strukturieren“, berichtet Beatrix Albrecht, Schulleiterin.



Das Qualitätsbeispiel
Die Idee war, ein qualitativ gutes Ganztagsangebot an fünf Tagen und während der Ferien zu entwickeln und umzusetzen. Öffnung der Schule, gleichberechtigte Zusammenarbeit ver-schiedener Professionen, die Verknüpfung von Vor- und Nachmittagsbereich und Qualitäts-standards für die Schulkinderbetreuung standen im Zielkatalog an oberster Stelle. Doch bis zur Verwirklichung der Vision galt es, einen langen und schwierigen Prozess zu durchlaufen, an dem unterschiedliche Behörden, Einrichtungen, Gremien, Personen, Politiker und Kollegen beteiligt waren. „Vieles war in diesem Prozess nicht vorwegnehmbar, da es ein solches Modell in Niedersachsen noch nicht gab“, erläutert Beatrix Albrecht. Nämlich, dass der schuleigene Hort am Ganztagsangebot teilnimmt und außerschulische Horte in die Schule „einziehen“. Da die rechtlichen Voraussetzungen nicht gegeben waren, mussten die außerschulischen Horte zunächst eigenständig bleiben. Schule und Jugendhilfe stellten einen Modellantrag, der schließlich genehmigt wurde. Der Marsch durch die Institutionen hat sich für Kinder, Eltern und das pädagogische Personal gelohnt. „Für Eltern ist das Modell eine echte Alternative zum Hort. Es wird den Kindern viel geboten. Das könnten wir als Eltern selbst nicht leisten“, meint Birgit Häusler vom Elternverein. Ein großes Fragezeichen bleibt für Beatrix Albrecht: „Warum gibt es außerhalb des Modells noch keine rechtlichen Grundlagen für die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule in Grundschulen?“ Das fragen wir uns auch.

Tipps für Einsteiger
•   Während des Veränderungsprozesses die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen
Schule muss Kompromisse eingehen und sich verändern.
Politik und Verwaltung von Anfang in den Prozess einbeziehen
Berechtige Forderungen im pädagogischen Bereich werden ernst genommen,
wenn man in Vorleistung tritt und Tatsachen schafft.
Das ist uns gut gelungen
Trotz schlechter Ausgangslage sind wir unserer Vision von Ganztagsschule ein großes Stück näher gekommen.
Verschiedene Professionen verfolgen unter einem Dach ein gemeinsames Ziel.
Das waren unsere Stolpersteine
Rechtliche Vorgaben sehen unsere Form der Zusammenarbeit nicht vor.
Jugendhilfe hatte die Befürchtung, von der Schule „geschluckt“ zu werden.

4. Preis (3.000 €)
GS Albert-Schweitzer-Schule
, Hannover (Niedersachsen)

Hier können Sie einen Film über unsere Schule ansehen: Link:

Integrationspreis für Sportprojekt an Grundschulen
Selbstbewusst dank "I can do"

Aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 4.11.2009
Von Bärbel Hilbig

An der Albert-Schweitzer-Schule und der Grundschule Saturnring in Garbsen sind die Leute von "I can do" kaum noch wegzudenken. Die Sozialpädagogen nutzen Fußball und Kampfspiele, damit die Kinder ihre Kräfte richtig einschätzen, Selbstbewusstsein aufbauen und Regeln einhalten lernen. Beide Grundschulen haben einen hohen Anteil von Kindern aus Einwandererfamilien und arbeiten seit Jahren bei ihren Ganztagsangeboten mit dem Sportinstitut zusammen.
Gestern würdigte Innenminister Uwe Schünemann das Engagement im Alten Rathaus bei der Verleihung des Integrationspreises des Landes, der 2008 das erste Mal vergeben wurde. Das "I can do"Institut kam gemeinsam mit den beiden Schulen auf den mit 10000 Euro dotierten erster Platz. "Das Projekt steht beispielhaft für Prävention und Integration durch Sport an Schulen, zu deren Einzugsgebiet auch soziale Brennpunkte zählen", lobte Schünemann. Dieses Jahr lag der Schwerpunkt auf der Integration durch Sport. Es hatten sich 85 Vereine beworben. "Unsere Schule besuchen viele Kinder, die einen schweren Start haben. Ich bin froh über die Anerkennung für unsere hoch professionellen Partner von ,I can do"', sagte Beatrix Albrecht, Leiterin
der Albert-Schweitzer-Schule in Linden. Die Lehrer bestätigten, dass ihre Schüler durch die Arbeit des Teams von Institutsleiter Olaf Zajonc deutlich selbstbewusster werden. In Garbsen richtet sich der Kurs speziell an Jungen. "Der Mitarbeiter Matthias Müller ist für uns ein ganz wichtiger Mann", betonte Schulleiter Werner Kohrs, Grundschulleiter im Saturnring.
Zur Jury zählten der Präsident des Landessportbundes, Prof.Wolf-Rüdiger Umbach, die Sportlerin des Jahres 2008, Sandra Wallenhorst, Fußballweltmeisterin Steffi Jones, Fußballtrainer Mirko Slomka und AWD-Sprecher Bela Anda.  

Toller Erfolg bei der Fußballgrundschulmeisterschaft in der Halle 2011

Als Schulmannschaft mit einer Zusammensetzung aus 2, 3 und 4.Klässlern konnten wir uns eigentlich keine großen Chancen gegen die fast durchweg älteren Schüler ausrechnen.



Doch  bereits in der Vorrunde zeigte unsere Schulmannschaft spielerisch und kämpferisch eine tolle Leistung und nach vier Siegen in Folge war unsere Teilnahme an der Endrunde gesichert.
Im Halbfinale erreichten wir einen dritten Platz von allen teilnehmenden Grundschulen aus Hannover. Damit konnten wir sehr zufrieden sein!
Unterstützung gab es von Kindern aus dem dritten Jahrgang mit lautstarken Anfeuerungsrufen sowie von Matthias Müller (Help e.V.) unter anderem durch die Zubereitung von vitaminreicher Sportlernahrung.
Alle Kinder haben ihr Bestes gegeben und wurden am Ende mit einer Urkunde belohnt. Den Kindern hat es viel Spaß gemacht, so dass wir in Zukunft wieder an diesen Meisterschaften teilnehmen werden.

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