Projekte und Aktivitäten
Auch Umwege verbinden Menschen

Obwohl Hannover Partnerstadt von Hiroshima ist, gehörte Japan bislang zu den Ländern, die den Grundschülern der Albert-Schweitzer-Schule in Hannover fremd waren. Als Schule in einem multikulturellen Stadtteil stehen die Herkunftsländer der Schüler und Schülerinnen, wie z. B. die Türkei, im Mittelpunkt des Schullebens.
Dies änderte sich jedoch, als im November 2010 die Japanerin Sachiyo Yoshizawa die Klasse 4b durch eine Projektwoche zum Thema Japan begleitete.
Entstanden ist der Kontakt und die Idee zu der Projektwoche über eine in Ungarn tätige Lehrkraft aus Niedersachsen deren Enkelkind die Albert-Schweitzer-Schule besucht. Ein kleiner Film über die „Japanische Woche“ an einer ungarischen Grundschule begeisterte sofort. Mit Unterstützung von Frau Sachiyo Yoshizawa und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Hannover lernten die Grundschüler vieles über Japan, seine Kultur und Sprache.
Besonders berührt hat die Kinder die Geschichte von Sadakos, die als Kind nach dem Atombombenabwurf in Hiroshima an der Strahlenkrankheit starb.
Frau Yoshizawa hatte noch ein besonderes Geschenk für die Albert-Schweitzer-Schule im Gepäck, einen Ableger der Bäume, die in Hiroshima den Atombombenabwurf überlebt haben.
Im Rahmen einer kleinen Feier wurde der Setzling von der stellvertretenden Bürgermeisterin Hannovers Frau Ingrid Lange auf das neue Schulgelände der Albert-Schweitzer-Schule gepflanzt, als Zeichen der Verbundenheit mit Japan und mit dem Wunsch nach Frieden.
Die Kinder haben ein japanisches Lied gesungen und ein Gedicht des türkischen Autors Nazim Hikmet aus dem Jahr 1956 „Das Mädchen“ auf Türkisch und Deutsch vorgetragen.
Nun falten die Viertklässler fleißig mit Unterstützung vieler Helfer 1000 Kraniche die hoffentlich bald ihren Platz in Hiroshima finden werden.
Im nächsten Jahr sind weitere Aktivitäten zum Thema Japan mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft geplant.
IcanDo
"IcanDo... ICH, DU, WIR - gemeinsam sind wir stark!"
ist ein Koopertionsprojekt mit dem Institut / Verein "Ican Do - Spiel, Sport, Bewegung und soziale Arbeit" Hannover (e.V. i.G.).
Das Konzept zum Dauerangebot im schulischen Ganztag wurde von "IcanDo" (engl.: Ich kann es schaffen!) entwickelt und wird seit 2 Jahren erfolgreich an unserer Schule durchgeführt.
Im Projektkonzept fest verankert ist die Kombination zwischen Spiel, Sport- und Bewegungsangeboten mit Methoden der Sozialpädagogik mit Blick auf die Themen Integration und Gewaltprävention.
Gleichberechtigt dazu steht die Heranführung an den Sport und die Stärkung der Persönlichkeit unserer SchülerInnen im Mittelpunkt des Projektgeschehens.
Ab dem kommenden Schuljahr ist die Ausweitung der Zusammenarbeit geplant. Derzeit laufen die Vorberetungen für ein Fußballprojekt, das ebenfalls schwerpunktmässig integrative und gewaltpräventive Ziele verfolgt.
www.icando-training.de
Projektwoche in der Albert-Schweitzer-Schule vom 14.6. – 18.06. 2010
Wieder einmal fand in unserer Schule eine jahrgangsübergreifende Projektwoche
( Klassen 2 – 4, 60, 57, 76 Kinder) statt. Nach einer Schülerbefragung boten die Mitarbeiter vielfältige Themen an:
Download Projektwoche