Liebe Eltern und Freunde der Albert-Schweitzer-Schule
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Zurzeit stellen sich viele die Frage: „Wie geht es im neuen Schuljahr weiter mit der Albert-Schweitzer-Schule.“ Aus diesem Grund haben wir die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.
Im Sommer 2011 endet das Modellprojekt Jugendhilfe/Schule.
Für die Albert-Schweitzer-Schule war dies eine wichtige Zeit mit vielen positiven Veränderungen.
Die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen hat unseren schulischen Alltag sehr bereichert.
• So wurde es möglich, die Gesamtpersönlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler besser wahrzunehmen
und sie individueller zu fördern.
• Die Zusammenarbeit mit unseren Eltern hat sich intensiviert. Durch die enge Verzahnung von Jugendhilfe und
Schule konnten Probleme von Kindern und Eltern früher erkannt und vielfältige Unterstützung gezielt
angeboten werden.
• Die Angebote im Bereich kulturelle Bildung, Gesundheitserziehung und Sport sind mittlerweile nicht nur sehr
vielfältig, sondern auch qualitativ hochwertig.
• Die Öffnung der Schule zum Stadtteil war ebenfalls ein wichtiger Schritt. Die Zusammenarbeit mit
verschiedenen Institutionen wie z. B. der Musikschule, dem Mädchenhaus, den Sportvereinen, der
Kirchengemeinde Linden Nord oder Kargah (um nur einige zu nennen) bereichern den Schulalltag der Kinder
und die Arbeit der Erwachsenen.
Während der gesamten Modellzeit haben wir mit Unterstützung der Eltern und unserer Kooperationspartner kontinuierlich daran gearbeitet, den Schulalltag zu verbessern und den Bedürfnissen von Kindern und Eltern immer mehr gerecht zu werden. Dies ist in vielen Bereichen gelungen.
Die Modellzeit hat auch Schwächen unseres Modells aufgezeigt, die es zu verbessern gilt.
• So waren die Freiräume der Kinder durch einen relativ straffen Stundenplan zu gering.
• Da die Ganztagsplätze begrenzt waren, konnten viele Kinder die Ganztagsangebote nicht wahrnehmen.
• Durch die Parallelität von Ganztags- und Halbtagsschule ging zu viel Energie und Zeit für organisatorische
Belange verloren, die unserer Ansicht nach noch den Kindern gehören müsste
• Das Nebeneinander von Ganztags- und Halbtagsschule hat auch verhindert, den Tagesablauf für die
Schülerinnen und Schüler kindgerechter zu gestalten, da aus organisatorischen Gründen ein guter und
angemessener Wechsel von Lern- und Spielphasen über den Tag verteilt nicht möglich war.
Die Erfahrungen aus dem Modellprojekt haben dazu geführt, dass wir uns auch weiterhin verändern wollen, um unserer Vorstellung von einer Schule als Lern- und Lebensort für alle Kinder so nah wie möglich zu kommen.
Um das zu realisieren, benötigen wir zunächst mehr Raum als bisher zum individuellen Lernen, Spiel- und Sportaktivitäten und ein kindgerechtes Außengelände, das Kindern viele Anregungen und Freiräume ermöglicht.
Das Angebot der Stadt Hannover, in das Gebäude der ehemaligen Haupt- und Realschule Fössefeld zu wechseln, war dann auch ausschlaggebend für die Entscheidung zur Umwandlung der Albert-Schweitzer-Schule von einer offenen zu einer teilgebundenen Ganztagsschule.
Was bedeutet das für unsere Schülerinnen und Schüler?
• Der Schultag beginnt wie gewohnt um 8.00 Uhr und endet für alle Schüler um 15.00 Uhr an 4 Tagen in der
Woche.
• Kinder, die eine Früh- und/oder Spätbetreuung an 5 Tagen benötigen und eine Ferienbetreuung, können
diese weiterhin bekommen.
• Der Schultag wird kindgerecht rhythmisiert. Das heißt, es findet ein guter Wechsel von Lern-, Spiel- und
Erholungsphasen statt.
• Hausaufgaben können entfallen, da ausreichende Übungszeiten während des Schultages eingeplant sind.
• Durch die Abschaffung der 45-Minuten-Stunden können wir den Kindern ein sehr viel individuelleres und
selbstbestimmteres Lernen ermöglichen.
• Dies wird auch durch die Bereitstellung von einer Vielzahl neuer Lernräume/Lernorte und durch die
konsequente Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern gefördert.
Auch in der neuen Form unserer Ganztagsschule möchten wir aus unseren Erfahrungen und durch die Ideen von Eltern und Kindern lernen und uns so kontinuierlich weiterentwickeln.
Die Frage, die uns zurzeit stark beschäftigt, ist die Frage nach dem Umzugstermin. Wegen der umfangreichen Umbaumaßnahmen im Fössefeld kann der Schulträger noch kein konkretes Umzugsdatum nennen. Angedacht ist der Spätsommer dieses Jahres.
Wir haben uns entschieden, trotz des noch offenen Umzugstermins mit dem teilgebundenen Ganztag für alle Kinder zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 zu starten und uns bis zum Umzug in unser neues Schulgebäude mit den etwas beengten Räumlichkeiten der „alten“ Albert-Schweitzer-Schule zu arrangieren.